DM2019 M60

Deutschen Meisterschaft im Hallen-Faustball der Männer 60

„Liebe Faustball-Freunde, der MTV Oldendorf begrüßt euch hier in der Lüßwaldhalle in Unterlüß zu unserer 1. Deutschen Meisterschaft.“ Mit diesen Worten begrüßte der Spartenleiter, Marcel Steffens, die angereisten Mannschaften und anwesenden Zuschauer. Nach Grußworten des zweiten Vorsitzenden des MTV Oldendorf, Thomas Ristel, und der Ortsbürgermeisterin von Oldendorf und stellvertretenden Bürgermeisterin der Gemeinde Südheide, Sabine Rudnick, eröffnete das Präsidiumsmitglied der Deutschen Faustball-Liga (DFBL), Siegfried Linke, offiziell die Deutschen Meisterschaften.

In der Gruppe A zeichnete sich schnell der TSV Leverkusen als Favorit auf den Gruppensieg ab. Dahinter schafften der TV Schluttenbach und der TV Elsenfeld den Einzug in die Qualifikationsrunde. Spannender ging es in der Gruppe B zu, wo sich der Gastgeber im ersten Spiel gegen den Ahlhorner SV durchsetzte. Das zweite Spiel ging mit 9:11 und 9:11 sehr knapp gegen den ESV Rosenheim verloren, was sich im Folgenden auswirken sollte.

Mit einer sehr starken Leistung gegen die Sportfreunde Bordelum und dem Publikum im Rücken erkämpfte sich der MTV Oldendorf dann eine gute Ausgangsposition für das letzte Vorrunden-Spiel gegen den amtierenden Deutschen Meister, ESV Dresden. Hier genügte ein Satz um sicher in die Zwischenrunde einzuziehen, der erste Satz ging aber wiederum mit 9:11 verloren. So musste es der zweite Satz richten, den die Grün-Weißen souverän mit 11:3 gewannen. Der einzige Wermutstropfen war, dass man durch nur einen weiteren gewonnenen Satz Gruppensieger und damit direkt ins Halbfinale gekommen wäre.

So wurde der Samstag mit den weiteren Qualifikanten für die Zwischenrunde Rosenheim und Ahlhorn um 19:30 Uhr abgeschlossen. Am Sonntag wurde wieder ab 09:00 Uhr hochklassischer Faustball gespielt. Es spielten die Viert- und Fünft-Platzierten in Überkreuz-Spielen um die Plätze 7 bis 10. In den Viertelfinals setzten sich Ahlhorn und Elsenfeld durch. Dem MTV Oldendorf fehlte leider in ihrem Viertelfinale ein wenig die Konzentration, sodass das Spiel mit 9:11 und 7:11 verloren ging und man schlussendlich einen sehr respektablen sechsten Platz erreichte. Im kleinen Finale setzte sich der TV Elsenfeld in einem sehr abwechslungsreichen Spiel mit 5:11, 11:2 und 11:1 durch und sprang damit aufs Treppchen.

Im Finale setzte sich in einer tollen Partie mit spannenden Ballwechseln, zu denen Steffens in seiner Abschlussrede sagte „Ich hoffe, dass ich mit über 60 auch noch Faustball spielen und solche Bälle bekommen kann“, der TSV Leverkusen gegen den ESV Rosenheim durch. Wir erinnern uns: Oldendorf verlor nur sehr knapp gegen Rosenheim. Für die Siegerehrung konnte dann der Bürgermeister der Gemeinde Südheide, Axel Flader, gewonnen werden. Steffens bedankte sich in seiner Abschlussrede bei allen Helfern und Unterstützern, ohne deren hohes Engagement die Veranstaltung nicht möglich gewesen und zu so einem Erfolg geworden wäre. Denn man beachte in Oldendorf wohnen nur 650 Leute und der MTV hat gerade die 400 Mitglieder-Marke geknackt.

Siegfried Linke bedankte sich für die kurzfristige Übernahme der Ausrichtung der Deutschen Meisterschaft, die ansonsten nicht stattgefunden hätte. „Es war trotz der kurzen Vorbereitungszeit (3 Monate) eine sehr gelungene Veranstaltung“ so Linke, was auch von den teilnehmenden Mannschaften bestätigt wurde. Ein Dank geht auch an die drei Schiedsrichter Peter Horn, Florian Reukauf und Jonathan Dempsey, die kaum aufgefallen sind und mit sehr souveränen Leistungen glänzten. Siegfried Linke schloss die Veranstaltung nach dem Abspielen der Deutschen Nationalhymne und Steffens freut sich auf „Ein Wiedersehen beim MTV Oldendorf“.

Fotos vom der DM sind Online. Viel Spaß beim anschauen….